< 01. Einführung eines Betrachtungsrahmens. >

Suchhilfe

Einführung eines Betrachtungsrahmens.  
Kapital als etwas Abgegrenztes.

Das, was künftig näher betrachtet werden soll, wird jetzt erst einmal von allem anderen getrennt und unterschiedlich bezeichnet. Die Auswahl ist völlig willkürlich: sie kann weder richtig noch falsch gemacht werden.

Der Schied (symbolisiert z.B. durch den Kreis, das Quadrat, die Farben, die Größen und Positionierungen), der den Unterschied markiert, trennt das Betrachtete vom Nichtbetrachteten. Beides erhält eine Bezeichnung, die völlig beliebig sein kann. Hilfsweise werden für die weiteren Überlegungen unterschiedliche Begriffe verwendet:

  1. für den Ganze = der Kreis: Kapital,
  2. für Innen = das was innerhalb des Kreises liegt: das betrachtete Kapital,
  3. für das Außen = das, was außerhalb des Kreises liegt: das Umfeld des Kapitals.

Denksportübung - frei nach Albert Einstein: "Der Mond ist nachweislich nicht vorhanden, wenn keiner hinschaut."

Also: Solange niemand eine Grenze einführt oder eine Bezeichnung oder etwas bezeichnet, existiert es nicht: Es ist nicht "herausgetreten". Wenn es allerdings bezeichnet wird, besteht es und ist "nicht mehr aus der Welt" zu schaffen: Ein einmal Benanntes ist und bleibt "abgegrenzt" vom Rest. Die Trennung kann nie mehr aufgehoben werden: Das Existierende kann sich wandeln, aber niemals mehr nichtexistent werden: Es ist zu einem Etwas geworden mit eigener Zeit, eigenem Raum und eigengesetzlichen Prozessen.

Für das Etwas wird diese Grafik verwendet.

Das Etwas

Fazit: "Kapital" gibt es so lange nicht, so lange niemand irgend etwas einer Betrachtung unterzieht. Kapital ist dann das, was der Betrachter betrachtet.

Hier erstmals verwendete Begriffe: Betrachtungsrahmen, Betrachter, Kapital, Umfeld des Kapitals, "das Etwas", Eigengesetzlichkeit.

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